Am Ende dieser Seite könnt ihr die Geschichte fortsetzen…
Der Anfang der Geschichte!
Frau Lemming-Schmidt war sehr beliebt in ihrem Bekanntenkreis, nur mit der Liebe haperte es. Es war ja nicht so, das sie keine Liebschaften hat, aber diese waren bisher immer nur für kurze Zeit gewesen. Es wäre auch nicht weiter schlimm gewesen, wenn sie nicht damals in der Oberstufe mit ihren Freundinnen darum gewettet hatte, wer als Erste heiratet. Diejenige, die übrig bleiben würde, würde nackt am Tage die Hauptstrasse entlang flanieren müssen, so besagte es ihr gemeinsamer Pakt. Herrgott, nackt entlang der Hauptstrasse…sie hatte in ihrem Leben ja schon einigen Blödsinn gemacht, aber dies wäre OBERPEINLICH. Vorallem da an der Hauptstrasse einige Verwandte und vorallem ihre Eltern wohnten. Das Klingeln des Telefons riss sie aus ihren Gedanken und….
…sie lässt ihren Vibrator fallen, den sie sich soeben einführen wollte. “Tja, das war wohl nichts mit Selbstbefriedigung” seufzt sie vor sich hin. Sie nimmt ab: “Marie-Luise Lemming-Schmidt hier, hallo?” “Oh, hallo! Ich muss mich wohl verwählt haben, tut mir Leid” sagt eine nette Männerstimme. Marie-Luise schweigt nur und wirft einen grimmigen Blick Richtung Vibrator. Die nette Männerstimme meldet sich wieder zu Wort: “Aber wo ich sie gerade zufällig am Hörer habe…
… würde ich gern mit Ihnen über multiple Orgasmen sprechen. Haben sie das schonmal bei einer Frau “geschafft”? Ich hab da grad ne Reportage bei N24 gesehen. Und meine Freundin, die Frau Pansenhalter, die hat mir mal davon erzählt.” Pause am anderen Ende der Leitung. Dann hat sich Marie-Luise scheinbar gefasst: “Äähhh, ich weiß nicht recht, ob…
… ich mit ihnen darüber….” noch bevor sie ihren Satz zuende bringen konnte erklärte der Mann, der sich als Verkäufer für neumodische und innovative Vibratoren mit garantie auf multiple Orgasmen enpuppte, sein Anliegen.
“ich wollte Sie einladen an unserem Testprogramm teilzunehmen.”
Nach einem kurzen Blick auf den noch immer aktiven Vibrator entschied sich Marie-Luise Lemming-Schmidt sich die Modalitäten des Programms genauer anzuhören und versank in Gedanken …
…während der Vibrator-Verkäufer weiter auf sie einredete und die technischen und anderen Freuden seiner Produkte anpries so wie das momentan laufende Testprogramm. Bekam sie dann ein Probierset oder wie hatte sie sich das vorzustellen und musste sie das später wieder zurücksenden? Plötzlich platze es aus ihr raus: “Warum probieren Sie die nicht selber?” Nu war der Verkäufer an der Reihe verwirrt zu sein: “Ähm..nun ja…äh…nein, aber…ehrlich gesagt, ich verkaufe keine Vibratoren… ich äh…hab mit Freunden Flaschendrehen gespielt und musste das machen”. Man hört Gegröhle im Hintergrund vom Telefon und einer schreit in den Hörer: “Wollen Sie nicht vorbeikommen?”. Marie-Luise musste….
…eigentlich noch die Amöben füttern und ihren Vortrag über schwer erziehbare Maulwürfe für den nächsten Tag vorbereiten. Marie-Luise Lemming-Schmidt ist nämlich Vorsitzende der Pflegestation für unliebsame Tiere und somit natürlich eine vielbeschäftigte Frau.
Sie hatte sich schon fast entschlossen zuzusagen, als sie in der “Wild”-Zeitung eine Überschrift las: “VIBRATOR-TELEFON-MONSTER schlägt wieder zu! Bürger in PANIK!”. Marie-Luise starrte mit weit aufgerissenen Augen auf die Zeitung und brachte kein Wort heraus. In dem Moment…
…hörte der Vibrator auf zu vibrieren. Wahrscheinlich sind die Batterien schon wieder alle, dachte Marie-Luise. Sie wandte sich wieder dem Pseudo-Vibratoren-Verkäufer am Telefon zu: “Ähm, danke ich verzichte auch einen Besuch bei Ihnen. Ich hab noch einiges zu tun und bei Ihnen ist wahrscheinlich auch schon der nächste dran mit drehen!” Marie-Luise legte den Hörer schnell wieder auf, bevor der Ich-bin-ja-sooo-witzig-Mann noch etwas sagen konnte.
Sie ging zu dem Aquarium und warf ein paar alte Socken hinein, wo sich sofort mehrere der seltenen Leckerschweiß-Amöben auf die Stinkbomben stürzten. Sie betrachtete entzückt das Schauspiel und…
…hoffte sehr, das bald ihr Antrag auf Förderung ihres neuen Projektes bewilligt wird. “Felis Catus und Cercopithecus: Schwimmverhalten in der freien Wildbahn unter Schwimmbeckenbedingungen”, so hieß das neue Projekt, war schon immer ein Jugendtraum gewesen von Marie-Luise. Der Blick wanderte zurück zum Vibrator. Hilft wohl nix, sie musste einkaufen. Seufzend nimmt sie die Einkaufstasche, inspizierte vorher noch kurz den Kühlschrank. Marie-Luise schloss die Haustür hinter sich und….
…rannte dabei einem alten Schulkameraden von “damals” in die Arme. “Öhh, Haraaaald!” Der Mann schaute leicht verdutzt drein. “…nee, moment ich glaube ich verwechsel Dich mit jemanden.” Darauf der Mann: “Nein nein, wir kennen uns. Du bist doch die Marie-Luise, die mir damals immer das Pausenbrot weggenommen hat. Ich heiße aber nicht Harald, sondern Rainer Titan!” Verdutzt starrte Marie-Luise ihn an, als…
…ihr klar wurde, dass sie früher ziemlich fies zu ihm war. Sie hatte ihm nicht nur das Pausenbrot weggenommen, sondern auch oft genug die Unterhose über den Kopf gezogen. Marie-Luise wurde ein wenig rot: “Ähm, Rainer. Ja, was machst du denn hier?” Er setzte ein charmantes Lächeln auf: “Ich bin vor 3 Tagen hier im Haus eingezogen. Hast du mich denn gar nicht gesehen, wie ich…
… meine dressierten und preisgekrönten Goldfische hochgetragen habe? “, fragte er und musterte sie von oben bis unten…Oh, welch schöne Schuhe, rotes Lackleder mit 10mm-Absätzen…”Wie wäre es wenn du heute Abend zu mir kommt und ich zeige dir meine Goldfischsammlung? Die sollte man unbedingt gesehen haben.” Stolz wie ein Gockel streckte er seine Brust raus und….
…rülpste dreimal laut. Marie-Luise war sehr angetan von den Lauten aus Rainers Kehle und stimmte mit einigen Kurzrülpsern ein. Darauf zog Rainer noch einmal tief Luft ein (er sah dabei aus wie ein Goldfisch) und rülpste ein weiteres Mal sehr laut. Die vorbeigehenden Passanten grüßten freundlich und warfen den beiden ein paar Cent hin. Da sagte Marie-Luise: “Ja klar, ich würde mir gern mal Deine Goldfische angucken. Dann musst Du Dir aber auch meine Amöben reinziehen!”. “Ja klar!”, antwortete Rainer Titan und…
… furzte zum Abschluss nochmal kräftig. “Puh, der stinkt aber doll! Damit hast du schon fast mein Herz gewonnen.” sagte Marie-Louise und lächelte ihn charmant an. “Wenn du auf sowas stehst, dann wirst du heute einen schönen Abend haben…” grinste Rainer zurück. “Na dann klingel ich um acht mal an, ich muss jetzt los.” hauchte Marie-Louise ihm zu und wandte sich zum Gehen. Dabei…
… notierte sie sich noch im Kopf, dass sie ihren Amöben unbedingt noch die Sonntagsanzüge waschen musste. Ob Goldfische wohl auf Pralinen stehen? Man kann ja schließlich nicht mit leeren Händen zu Rainer Titan und den Goldfischen gehen. Sie grübelte darüber nach während sie Richtung Super-Mega-Schnell-Abgefertigt-Lange-Warteschlangen-Markt ging. Dort angekommen nahm sie sich einen Einkaufswagen und eierte Richtung Werkzeug-Für-Jedermann-Abteilung um dort….
… den freundlichen Werkzeugverkäufer und Kollegen aus der Pflegestation über die Geschehnisse des Tages zu informieren. “Ach wie dumm”, sagte der. “Wusstest du nicht, dass dressierte Goldfische Gase ausstoßen, die die Orgasmusfähigkeit einer Frau auf ein Minimum reduzieren? Marie – Luise erschrak und vermutete sofort eine hinterhältige Verschwörung. Rainer wollte sich an ihr für ihre damaligen Taten mit dem Pausenbrot und der Unterhose rächen. Doch sie hatte schon einen Plan für einen Gegenschlag, setzte sich und ihren Einkaufswagen in Bewegung, um in der Gemüseabteilung…
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7 Responses to “Die Unendliche Geschichte”
ein Kilo Litschis zu kaufen. Denn auf ein Date mit Rainer hatte sie so gar keine Lust mehr, denn plötzlich fiel ihr ein weshalb sie ihn immer aufgezogen hatte. Er hatte die Kiwis immer mit Schale gegessen, was eventuell mit seiner Herkunft zu tun hatte, naja wer konnte es seinen Eltern verübeln, dass sie aus Frankfurt/Oder weg wollten, aber warum denn in ihre Stadt. Sie beschloss das Treffen mit ihm zu vegessen, ebenso ihre ungeliebten Tiere. Marie-Luise hatte es satt, Raclette mit Tieren zu essen, blöde Spieleabende mit noch viel blöderen Paaren zu veranstalten und auch sonst hatte sie das Gefühl in ihrem Leben noch nichts erlebt zu haben. Also weg mit den Litschis und runter zu den Bordsteinschwalben und dann…
…sich erstmal rischtisch knallen lassen. Tja, das hatte sie schon lange nicht mehr gemacht und Geld passt immer ins Portemonnaie! Zum Glück war der Kiez nicht weit weg, aber wohin mit den Einkäufen? Spontan gab Marie-Louise alles einem Obdachlosen an der nächsten Ecke, der das Ganze allerdings nur mit folgendem beendete: “Ich wollte doch nur Geld, du dumme…
Pute”, der Penner hatte das Wort noch gar nicht richtig ausgesprochen, da entgegnete ihm Marie -Louise pampig: “Dankbarkeit wäre wohl angepasster als wilde Beschimpfungen. Du denkst du hast Probleme, aber ich habe”, sie fing an ihn anzuschreien,”ich habe die wirklichen Probleme, keinen Orgasmus seid unzähligen Jahren und du,.. du denkst nur an Kohle für Fusel!”Sie warf dem Penner noch einen verachtenden Blick zu, drehte sich schnippisch um und stellte sich an die Straße, schob ihren Rock etwas hoch und wartete, doch wer da im Auto bei ihr anhielt und sie mal so richtig knallen wollte, war ……….
… Hosenscheißer-Willi aus dem Konfirmandenunterricht – den hatte sie schon ewig nicht mehr gesehen. Aber war der nicht damals irgendwie dicker und verpickelter gewesen? Irgendwie sah er richtig sexy aus in seinem roten Ferrari – hier ließe sich vielleicht sogar ‘ne richtige Stange Geld verdienen…
“Na denn mal ran” dachte sich Marie-Luise, zog den Rock noch ein Stück weiter nach oben und presste ihre Brüste zusammen. “Heute wird gepoppt” schwor sie sich und schon …
..schwang sie sich auf den Beifahrersitz, um Hosenscheißer-Willi mal so richtig in der Schritt zu greifen. Im ersten Moment war sie nur verwirrt, es tat sich überhaupt nichts. Nicht nur der Orgasmus-Schwund, jetzt törnte sie sogar keinen Mann mehr an. Willi glotzte nur blöde und sagte dann: “Marie-Louise! Ich bin mittlerweile bei den warmen Brüdern, wusstest du das nicht? Ich wollte eigentlich nur fragen,ob…
Du mir den Weg zum Supermarkt sagen kannst”. Enttäuscht nahm sie die Hand aus seinem Schritt und beschrieb ihm den Weg zum nächsten Supermarkt.
Weil Sie anch der Enttäuschung auch keine Lust mehr auf alle anderen Männer hatte, ging Marie-Louise nach Hause und rief ihren besten Freund an um sich mal so richtig bei ihm auszuheulen. So ein beschissener Tag, sowas sollte aus dem Kalender gestrichen werden.
Nachdem ihr bester Freund keine Zeit hatte, machte sie es sich wieder in ihrem Bett gemütlich mit ihrem Vibrator, als es um halb 9 plötzlich an ihrer Tür klingelte und…
..Rainer Titan mit einem Strauß Sauerkraut vor der Türe stand. “Entschuldige, ich wollte ja schon um 20 Uhr vorbeikommen, aber meine Kackwurst steckte beim Scheißvorgang einfach fest.”, sagte er freudig mit dem Schwanz wedelnd. Marie-Luise ärgerte sich über die Störung, wo sie doch für ihren Vibrator Long-Life-Batterien gekauft hatte. Dann dachte sie an die damalige Heiratswette mit ihren Freundinnen und überlegte, ob Rainer ihre Hochzeit mit…