Bloglesung in Hamburg

Von: Daniel @ 13.04.2007 (16:14)

Die literarische Zukunft Deutschlands on tour

20 Uhr geht’s los!

So stand es in der MoPo. Gemeint war damit der Einlass. Schlau wie wir (Sprotten-Wolf und Ich) sind, standen wir pünktlich um 19:30 im leeren “Fools Garden”. Nicht einmal das aus ihren Blogs lesende Volk war anwesend.
Ja was ist den hier los? Wolf und ich beschlossen im China-Imbiss nebenan erst einmal eine Grundlage für den Lesemarathon zu schaffen. Bier!

Nichts böses ahnend saßen wir also vor der Tür, das “Fools Garden” stets im Blick, taucht der MC mit Dr. Sno* auf.
“Scheiße Digga, die anderen stehen noch im Stau! 150km vor Hamburg! Aaargh!”
Das sollte nicht das einzige Problem des Abends sein… Es kam noch dicker.

Die literarische Zukunft Deutschlands on tourWir inspizierten die Bühne. Dort fanden wir (wieder mal den) einen Lausprecher, der den Namen wohl nur allein dadurch zugesprochen bekommen hat, weil er eine Membran besitzt. Selbst das war im nachhinein fraglich. Ansonsten war das Ding einfach nur ein großer Sperrholzkasten, der sich maximal zur Aufzucht Westmexikanischer Taubmäuse eignen würde. Das mit dem “laut sprechen” hat er jedenfalls nicht verstanden und so stellten wir ihn nach einer Stunde des Probierens in die Ecke.
Wat nu?

In MCs Mercedes (Sorry, der musste sein!) befand sich das Bokelbergsche Soundsystem samt Verstärker, Mixer und “Rock am Ring”-Beschallungskästen. Müsste doch funktionieren, oder?
Na denn, aufbauen, verkabeln, Stecker in die Dose… Nichts. Kabel kontrollieren, Mic anmachen, Test… Nichts.
Immerhin hatten wir einen Pegelausschlag am Mixer. Muss der Fehler wohl am Verstärker liegen. Der hat aber dummerweise nur einen Schalter und ein paar LED. Wieder Nichts.

Inzwischen war es schon 21:30 Uhr. Der Laden gut gefüllt und die Blicke der Zuschauer streng auf die Technikdeppen auf der Bühne gerichtet. Wir warteten auf Nilzenburger… Der kennt da bestimmt einen Trick.
Nilzen kam, sah und siegte leider auch nicht. Insgeheim waren wir froh, denn wie peinlich ist das bitte, wenn man 2 Stunden lang probiert und dann jemand kommt, der mit einem Knopfdruck das Problem löst. Diese Schmach blieb uns zum Glück erspart.

Die Lesung begann. Ganz Bloggertypisch ohne jegliche Technik ;-)
Laut sprechen war angesagt. Für die Zuhörer hieß das: Ruhig sein!

Trotzdem wurde der Abend noch ein voller Erfolg.
Ich drück euch die Daumen, dass die nächsten beiden Tage in Berlin problemlos verlaufen.

Bis bald mal wieder in HH-City.

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Kommentare

Kommentar von Wolf Reply to this comment
Datum 14.04.2007 @ 18:27

War echt ein netter Abend, trotzdem wir am Anfang einige Startschwierigkeiten hatten. Bei der nächsten Bloglesung im Hamburger Raum bin ich definitiv wieder dabei.

Pingback von MC Winkels weBlog » Blog Archive » Eine Lesereise durch Deutschland Reply to this comment
Datum 16.04.2007 @ 01:36

[...] Barmblog (Bericht über den Faux-pas) Sprottenblog [...]

Kommentar von roman libbertz Reply to this comment
Datum 16.04.2007 @ 18:28

vielen lieben dank für die unterstützung des wohl chaotischten abends,
…Auf der zehnstündigen Fahrt nach Hamburg, bei der uns das geniale Navigationssystem zielsicher in jeden Stau lotste, erzählen wir unserem Ansager, dass sich in Köln Zuhörer abfällig über ihn äußerten, weil er Werbung für die Biermarke (Name natürlich hier entnommen) machte. Er glaubt uns und ist seitdem schlecht drauf, weil er sich solch einen Versprecher nicht erklären kann. (Jetzt ist es raus, lieber Bernhard!) Wir erscheinen zwei Stunden nach dem eigentlichen Beginn am Veranstaltungsort und unsere Anlage fällt aus, aber zum Glück gibt es eine Hausanlage. Auch sie fällt aus! Wir lesen mit Theaterstimmen, sprich analog……

Kommentar von Dr.Sno* Reply to this comment
Datum 17.04.2007 @ 11:55

Wirklich tausend Dank für eure Hilfe beim Scheitern die Anlage aufzubauen. Und für die superschönen Fotos.

Hoffe wir sehen uns bald mal wieder!

Kommentar von Daniel Reply to this comment
Datum 17.04.2007 @ 12:07

@Dr. Sno*: Ja immer wieder gerne!

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