Jun
„Michael Jackson ist tot!“ – Wissen wir bereits. Das jedoch war die Headline so ziemlich aller Medien in allen Ländern dieser Erde. Man mag es einfallslos nennen oder auch plump. Ich jedoch sehe darin die tiefe und echte Betroffenheit, die sogar vor den dumm-dreist Kreativlingen der „Bild“ keinen halt macht. Oder warum war die Headline in der „Bild“ nicht: „ENDLICH! Kinderschänder tot!“??
Ganz einfach: Vor zwei Tagen ist etwas passiert, dass selbst die alt-unwürdigen Boulevardmedien wie einen Tritt in die Klöten getroffen hat. Eine Ikone ist gestorben. Einfach so und ohne die Chance bekommen zu haben sich zu verabschieden.
Da bleibt einem einfach nur die Wahrheit zu sagen. So direkt und frei heraus, wie man bei einen innerfamiliären Verlust seinen Liebsten begegnen würde. Offen und direkt.
Ich habe zwei Tage gebraucht, um mir über diese Tatsache klar zu werden. Und es scheint noch nicht vorbei zu sein.
Meine erste Reaktion, nach dem umfangreichen studieren aller mir zugänglichen Newsquellen, war der Griff zum Kopfhörer. Shuffle an. Augen zu. Tränen raus. Unkontrolliert wie lang nicht mehr. Mein iPod war sogar so schlau mir zu erst „Dirty Diana“ vorzuspielen. Der Arsch!
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