Januar 2006
Claudia
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Februar 2006
Harry |
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Claudia ist leider ein bisschen dicker als zum Fliegen gut ist. Dafür sind gute Technik und saubere Schnabelführung ihre Stärke.
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Harry ist der Michael Johnson Jordan unter den Möwen. Er ist zweimal größer als jede andere Möwe, hat ein mächtig breites Kreuz und sorgt am Ufer der Kleinen Holtenauer Schleuse für Ruhe und Ordnung. Allerdings ist er auch ein bisschen hässlich geraten. Harry ist eben eine waschechte Türstehermöwe. Wenn Harry nicht will, dass jemand die Wiese an seinem Kanalabschnitt betritt, dann wird er das auch nicht. Wenn es was zu fressen gibt, ist erst Harry dran, dann die anderen. Außerdem sorgt er dadurch dafür, dass sich die Möwendamen nicht für altes Toastbrot prostituieren. Aufgrund seines einzigartigen Geschmacks für junge Möwenfrauen gibt’s in seinem Laden auch nur gutaussehende, junge Möwinnen.
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März 2006
Wayne |
April 2006
Speedy |
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Wayne ist eine Hamburg-City- Möwe. Allerdings ist er Einwanderer aus den USA. Vor 3 Jahren kam er durch das Tor zur Welt, auch Hamburg genannt, nach Deutschland. Wayne ist’n cremiger Typ, immer entspannt. Wayne ist passionierter Musiker. In seiner Band ist er Drummer und hackt am liebsten mit seinem Schnabel auf Geländern rum. Außerdem hat er den irrsten Blick aller Landungsbrückenmöwen.
Charakteristisches Merkmal ist sein Fußkettchen. Manche finden’s schwul. Trotzdem: Wayne rocks!
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Speedy, die Rennmöwe. Ein sehr aerodynamisches Tier!
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Mai 2006
Marylin |
Juni 2006
Friedrich |
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Marilyn, die Nightmöwe. Marilyn ist fast nur nachts unterwegs. Auf jeder Party zu finden, auf jedem roten Teppich unterwegs, fast wie die Hiltonmöwenschwestern. An diesem Abend saß sie allerdings allein und weinend auf dem Pfeiler. Alle ihre Freundinnen nahmen irgendwelche Kerle mit ins Nest. Sie hatte keinen abbekommen. Sturzbesoffen vom ganzen Schiffsdiesel machte sie sich also davon zu diesem Poller.
Die Paparazzi waren ihr auf der Spur. Nur wollte sie für 25 Sekunden Belichtungszeit irgendwie nicht stillhalten, da musste sie leider geblitzdingst werden. Nun steht sie morgen in der Möwenpost.
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Friedrich ist Berufsfischer in zwölfter Generation. Schwimmt ganz unscheinbar in Ufernähe und taucht ab und zu sein Schnäbelchen ins Wasser, um irgendwas zu fangen und sogleich zu verspeisen. Er lebt sozusagen in den Tag hinein, ist ein etwas muffeliger Norddeutscher und mag keine Touristen.
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Juli 2006
Kalle |
August 2006
Niklas |
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Kalle ist ein ziemlich irrer Vogel. Unschwer zu erkennen: Er ist eine Kamikazemöwe. Immer dagegen, immer anders, aufmüpfig, verzogen, unangenehm auffallend. Ein richtiger Bastard.
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Niklas, der alte Schwede, ist ein stiller Typ. Wohnhaft in Kiel-Holtenau-City lebt er am Ufer des NO-Kanals ein ruhiges Leben, steht den ganzen Tag in der Sonne und nimmt ab und an ein Schlückchen Holsten aus weggeworfenen Flaschen.
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September 2006
Hein |
Oktober 2006
Gustav |
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Hein ist Urkieler. Seit man seine Heimat in den sog. “Bootshafen” umgebaut hat, profitiert der etwas dümmliche, aber durchaus sympathische Möwerich von der angrenzenden Campussuite und davon abfallenden Ciabatta-Krümeln.
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Gustav war mal Auslandskorrespondent für “Möwen TV (MTV)” in Afghanistan. Vor zwei Jahren kam es zu einem tragischen Unfall während einer seiner legendären Berichterstattungen aus der Rubrik “Vogelperspektive”. In Mitten seiner Moderation über geeignete Landeplätze für Zugvögel, überflog Gustav ein Opiumfeld, als er von einer Cruise Missile unerwartet auf’s Korn genommen wurde. Gutstav konnte geistesgegenwärtig einem Frontalzusammenstoß entgehen, zog sich aber durch den 2000°C heißen Abgasstrahl Verbrennungen am ganzen Körper zu.
Gustav beendete seine Laufbahn im Fernsehen und zog sich zur Reha nach Büsum an die Nordsee zurück. Sein Gefieder wuchs nach aber seine rot-verbrannten Beine und sein Schnabel zeugen noch heute von seinem Unfall.
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November 2006
Malte |
Dezember 2006
Knut |
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Malte wurde von unserem Talent-Scout Markus von subcess.de auf Sylt ausfindig gemacht.
Im Gegensatz zu den anderen, verwöhnten und spießigen High-Society-Möwen der Insel, ist Malte down to earth.
Er hat es sich zur Aufgabe gemacht all den Promi-Möwen auf den Kopf zu kacken, wenn sie mal wieder grundlos abheben.
Malte ist auf der Insel eine Art Robin Hood, der die Reichen um teure Dolce&Gabbana-Fusskettchen und importierte Gefiederglanzcreme erleichtert, um diese beim örtlichen Pfandleiher in Bares zu wechseln. Mit diesem Geld hat Malte vom Insel-Bürgermeister ein 3km langes Strandstück an der Westküste gekauft und dieses über Jahre hinweg als Anlaufpunkt für die weniger reichen und unglücklichen Möwen Sylts etabliert. Im Reiseführer wird diese Stück Sylts als der “Keep it Real“-Spot angepriesen, abseits von Kommerz und Geldgier.
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Das ist Knut, ein echter Däne. Hat keinen Bock auf quatschen, eigentlich nichtmal reden oder sprechen, aber auch ein Däne muss sich ab und an mal um Geländerplätze streiten. Knut ist noch ‘n ganz Junger. Macht sich aber nichts aus Düsterbrooker Glanz und Glamour. Den ganzen Tag chillen, das wär’s für ihn. Wenn man nur nicht dauernd für Nahrungsnachschub sorgen müsste…
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